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Formate

Welche Konsequenzen können nun aus dem bisherigen gezogen werden? Wie können wir das erworbene Wissen verbreiten und verbreitern („mainstreamen“)?

Aus dem bisher Argumentierten ergibt sich:

  • Wir gehen davon aus dass wir Menschen Verfahrenswesen sind.
  • In unserer Gesellschaft haben wir eine Komplexität erreicht, dass wir ohne eine Handwerkskunde vom Gestalten der Verfahren keine effektiven Problemlösungen gestalten können.
  • Aus der Verfahrenstheorie ziehen wir, dass es möglich ist, sehr differenziert Verfahren zu verstehen und dass wir daraus eine sehr praktische Handwerkskunde entwickeln können, wie wir die geeignetsten Verfahren für ein konkretes Problem finden können.

Mit Meta-Matching-Method und Toolpool haben wir konkrete Instrumente wie wir die riesige Fülle an Verfahren sammeln und zur Verfügung stellen können. Über die Meta-Matching Methode können wir dies lehren und in der Verfahrensberatung anwenden.

Darum stellt sich die Frage, welche Formate und Gefäße wir benötigen um dieses zukunftsweisende Wissen:

  • zu erforschen
  • weiterzuentwickeln
  • zu lehren
  • und besser anzuwenden

Im Folgenden erste Ideen, Konzepte und Projekte dazu.

Ein erster Prototyp wird vom vom 27.-31. August 2012 als Sommerpolytechnikum für Governance am Bodensee von uns durchgeführt. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.procedere.org

Politiknikum

Poltec: das erste Governance Politiknikum

von RABAN D. FUHRMANN veröffentlicht am 5. DEZEMBER 2011 Impuls für die Gründung eines Polytechnikums für politisch-soziales Handwerkszeug

Die Zeit ist reif für die Gründung eines Polytechnikums für politische und soziale Techniken der ko-operativen Problemlösung. Denn die Dynaxität – die Potenzierung von Komplexität hoch Dynamik – nimmt weltweit und in allen Branchen und Ebenen von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft zu.

Doch unsere politischen Techniken und deren Anwendung (Handwerkskunst) sind massiv veraltet und stumpf: Nicht daß es keine Techniken der gemeinsamen Zukunftsgestaltung gäbe – im Gegenteil! In den vergangen Jahren sind nicht hunderte, sondern tausende an solchen Prozeduren, Instrumenten und Techniken entwickelt worden und die dazu erforderlichen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Haltungen erprobt worden.

Doch sie wurden bisher weder systematisch erforscht, noch vermittelt.

Denn gerade die Fülle z.B. an einbeziehenden Aktivierungs-, Beteiligungs- und Entscheidungsverfahren, oder Schlichtungs-, Mediations- und Konfliktmoderationsprozeduren, plus der durch Internet und Handy & Smartphonetelephonie möglichen enormen Potenzierung an virtuellen und hybriden Kommunikations-, Vernetzungs- und Koordinierungsmöglichkeiten (Web 2.0, Social Media) stellt Prozeß und Projektverantwortliche immer mehr vor die Qual der Wahl:

Wann wie Welches anwenden? Und wann gerade nicht? Wie Diese kombinieren? Und wie jeweils anpassen und flexibel anwenden? Und Welches sind die Wechselwirkungen – bestärkende und störende – zwischen Diesen?

Seit 2002 wurde darum vom Initiator in Zusammenarbeit mit diversen Forschungsprojekten/Verbünden und in Anwendungs-/Verfeinerungsphasen eine politische Verfahrenstheorie entwickelt, die sich als Anwendungswissenschaft dieser politisch-sozialen Zukunftstechniken versteht.

Handwerkszeug und Handwerkskunst und die für eine professionelle Vermittlung und Anwendung nötigen Fach- und Theoriekenntnisse liegen also vor – der akute und massenhafte Bedarf auch – nun geht es darum, diese Techniken zusammen mit den dahinterstehenden Prinzipien und Theorien der guten Anwendung, praxisorientiert zu vermitteln.

Genau dazu wird das Politiknikum gegründet. Die Fortsetzung vom Text finden Sie hier: Politiknikum.pdf

Humboldt+

Prozedurale Eckpunkte einer F+E+L+A Kompetenz-Akademie als innovative Forschungs- und Bildungseinrichtung mit Schwerpunkt auf Methoden und Formate von Governance

von RABAN D. FUHRMANN veröffentlicht 2006 als Skizze für eine prozedurale Universität erstellt im Auftrag einer schweizer Hochschule

Erste Überlegungen zur Profilierung der Kompetenzakademie (KA), als innovative Forschungs- und Bildungseinrichtung mit einem Schwerpunkt in Governance. Ausgangslage & Anforderungen Womit und wie soll die in der Gründung sich befindende Kompetenzakademie, sich auf dem hart umkämpften Markt profilieren und bewähren? Masse an öffentlich finanzierten Dumpinganbietern erfordern dabei ein klares Profil mit einem überzeugenden USP für die Zielgruppe. Lernen von den besten Unis einst und jetzt zeigt, daß Einheit von Forschung und Lehre, Leh-renden und Lernenden, Theorie und Praxis Basis eines erfolgreichen Universitätskonzeptes sein muß. Will die KA darum von einer von einer regionalen FH zu einer international angesehenen Universität mit hohem wissenschaftlichem Anspruch werden, so muß sie neue Wege beschreiten in dem was und wie sie lehrt und erforscht. Sie muß zu einer „Out-of-the-Box-University” werden.

Vision & Mission Als “Out-of-the-Box-University” wagt sie sich in Neuland bezüglich der Forschungs- und Lehrinhalte, Kunden und Partner und besonders der Formate, Verfahren und Strukturen. Dabei profiliert sich die Kompetenzakademie zu DER Forschungs- und Bildungseinrichtung für Zukunftsgestaltung durch Steuerung komplexer Systeme. Kern des Selbstverständnisses der KA ist „Humboldt plus“ - denn die Einheit von Forschung (F) und Lehre (L) reicht alleine nicht mehr. Hinzu müssen die Bereiche Entwicklung (E) und Anwendung (A) kommen. Entscheidend ist somit, die Themen: Forschung + Entwicklung, Lehre + Anwendung nicht getrennt zu betrachten, sondern als Einheit zu organisieren (F+E & L+A). Besonders im Methodisch-Didaktischen muß sich die KA dabei hervortun. Der Betreuungshorizont der KA erstreckt sich über die unmittelbare Studienzeit am Ort hinaus, es gilt “Beeing student at KA for the rest of your life”.

Vortsetzung siehe Humboldt plus Uni

Secessionen

Erste Gedanken

In Anlehnung an Künstler-Sezessionen um 1900 (aus denen u.a. das Bauhaus hervorgegangen ist) sind freie und offene Lernwerkstätten für prozedurale Handwerkskunst zu gründen. Als Vorstufe vorerst in Form von Sommer-Sezessionen, d.h. über 1-2 Wochen reichende Sommer-Universitäten in Provinzstädten. Vorbereitungen laufen dazu.

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formate.txt · Zuletzt geändert: 2012/11/15 15:40 von simon
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