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Fallbeispiele

Weder Politik, noch eine Theorie und Lehre dieser, ist - wie nichts vom Menschen geschaffene - nur um ihrer selbst willen da. Vielmehr soll sie, wie bereits mehrfach betont, sich dem Entwickeln und Fördern des kooperierenden Menschseins widmen. Doch wie kann man sicch dies konkret vorstellen? Die Werkzeuge (Toolpool) und deren Anwendungslehre (MMM) haben wir schon betrachtet; ebenfalls deren große (makro) Anwendungskonexte (prozedurale Politik), doch wie sieht dies konkret, am einzelnen, spezifischen, gar eigenen Fall aus?

Bisher standen die Inhalte dieses Lernnuch-Wikis noch recht abstrakt da. Wenig anschaulich, wenig anleitend, was doch der eigentliche Zweck des prozeduralen Paradigmas sei. Was passiert also, was kommt raus, sprich, welcher Nutzen hat man, wenn die Verfahrenstheorie über ihre Anmwendungsmethodik der Meta-Matching-Method sich konkreter Verfahren (z.B. aus dem Toolpool) bedient und diese zur Förderun nachhaltiger Lösungen bei konkreten Fällen aus den großen Reformfeldern prozeduraler Politik widmet?

Folgendes Kapitel stellt darum den „Fruchtspeicher“, die „Erntekammer“ des prozeduralen Ansatzes dar. In loser und unabhängiger Reihenfolge werden von Studierenden im Rahmen von Lernkursen anhand von MMM selbst durchgespielte Fallbeispiele aufgeführt. Es wird sich stückweise, ja nach Resonanz und Bereitschaft der Studierenden, ihre Fälle auch öffentlich darzustellen, erst mit der Zeit füllen.

Da die in Kursen und Trainings durchgespielten Fallstudien meist auf faktischen Fällen der Studierenden selbst beruhen, hat es sich bisher als äußerst schwierig ergeben, diese Fälle offen ins Netz zu stellen. Wir bitten darum um Geduld, bizw. um direkte Ansaprache des Dozenten, der dann gezielt einzelte Fallstudien vertraulich versenden kann.

Geplant ist, aber in speziellen Toolshops extra Musterfälle durchzuspielen, die dann hier veröffentlich werden.

Systematik zur Ordnung der Fallbeispiele

Die Fallbeispiele werden anhand des prozedualen Raumes in den drei basalen Interaktionshorizonten gegliedert:

  • (Intra) innerorganisationeller Innenraum der eigenen Organisation. D.h. von Struktur, Kultur und Personal vertraute Innenwelt, wo Zuständigkeiten und Rollen geklärt und reglementiert sind, meist verbunden mit unmittelbarar Weisungs- und Sanktionsbefugnis. Hierzu zählen Probleme aus Organisations- und Personalentwicklung, Team- und Strategieentwicklung, Change- und Übergangsmanagement, Wissensmanagement/-transfer, und Projektmanagement/-governance …
  • (Extra) zwischenorganisationeller, unmittelbarer Nahbereich der eigenen Organisation. D.h. die Zusammenarbeit mit jenen Kernakteuren (zentrale Partner, Kunden und Lieferanten), die zwar formell nicht zur eigenen Organisation gehören, mit denen aber enge, gar alltägliche und etablierte Interaktionsbeziehungen bestehen. Hierzu zählen Programme aus Corporate Citizenship und Corporate-Social-Responsability, Private-Public-Partnership und Stakeholder-Management, Joint-Venture und Cross-boarder-Cooperations …
  • (Inter) überorganisationeller, gesellschaftlicher Politikraum, der im alltäglichen Sinne als politischer Raum gilt, da er sich als der öffentlichen Sache (res publica) dienend betrachtet. D.h. Anliegen, die über die institutionellen Eigeninteressen von Organisationen hinausreichen sollen, sondern sich zusätzlich dem Gemeinwohl widmen und gesellschaftliche Probleme durch das Treffen kollektiv verbindlicher Entscheidungen (Gesetze) zu lösen versuchen. Anliegen also der Aktivierung und Förderung, Koordinierung und Einbindung von bürgerschaftlichen Engagement, Bürgerbeteiligung, direkter Demokratie und Mediation, wie sie u.a. in Projekten der Stadt- und Regionalenttwicklung, umstritttener öffentlicher Infrastukturmaßnahmen, Community-Building und -Organizing, Integrations- und Affirmative-Action-Programmen genutzt werden, um nachhaltigere und breiter akzeptierte Ergebnisse zu erzielen.

(Intra): __inner__organisationelle Fallbeispiele

Beispielsweise aus den Bereichen Organisations- und Personalentwicklung, Team- und Strategieentwicklung, Change- und Übergangsmanagement, Wissensmanagement/-transfer, und Projektmanagement/-governance …

(Extra): __zwischen__organisationelle Fallbeispiele

Beispielsweise aus den Bereichen Corporate Citizenship und Corporate-Social-Responsability, Private-Public-Partnership und Stakeholder-Management, Joint-Venture und Cross-boarder-Cooperations, zentrale Partner-, Kunden- und Lieferanten-Kooperationen …

(Inter): __gesellschaftliche__ Fallbeispiele

Beispielsweise aus den Bereichen der Aktivierung und Förderung, Koordinierung und Einbindung, bürgerschaftlichen Engagements, Bürgerbeteiligung, direkter Demokratie, Mediation … u.a. in Projekten der Stadt- und Regionalenttwicklung, umstritttener öffentlicher Infrastukturmaßnahmen, Community-Building und -Organizing, Integrations- und Affirmative-Action-Programmen ….

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fallbeispiele.txt · Zuletzt geändert: 2012/11/15 15:40 von simon
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